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EzB - Entscheidungen zum Bankrecht
Sind nur Banken zur Aufklärung über Rückvergütungen ("Kick-Backs") verpflichtet?
OLG Celle,
Urteil vom 11.06.2009
- 11 U 140/08 - (nicht rechtskräftig)
"unabhängiger Finanzoptimierer"
Begriffe:
Anlageberatung, Aufklärungspflicht, Schadensersatz, Interessenkonflikt,
Rückvergütungen, Kick-Backs,
Innenprovision, "allgemeine" Anlageberater |
Leitsatz:
Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wonach eine Bank im Rahmen
eines Anlageberatungsvertrages über Rückvergütungen
aufklären muss, ist nicht auf Verträge mit "allgemeinen"
Anlageberatern übertragbar.
Anmerkung RA Maier:
Der III. Zivilsenat des BGH hat das Urteil zwar aufgehoben (BGH, Urteil vom 15.04.2010), dies aber aus anderen Gründen.
Auch der III. Zivilsenat des BGH sieht keine Aufklärungspflicht
des freien Anlagerberaters über eigene Provisionen ("Kick-Backs"). Anders sei es
bei beratenden Banken.
Siehe auch Rechtsprechungsübersicht zu Rückvergütungen (Kick-Backs).
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Fundstellen in Zeitschriften:
VuR 2009, 301 (Besprechung RA Maier)
ZIP 2009, 2149
BKR 2009, 385
Vorinstanz:
LG Hannover, Urteil vom 04.07.2008
- 13 O 392/07 -
nicht rechtskräftig
aufgehoben durch BGH, Urteil vom 15.04.2010
- III ZR 196/09 -
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Rechtsanwalt Arne Maier, Am Kronenhof 2, 73728 Esslingen
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